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Anwalt Steuerrecht International

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Doppelbesteuerung vermeiden

Doppelbesteuerungsabkommen sind das Kernstück des internationalen Steuerrechts: Sie vermeiden durch Anrechnung oder Freistellung die Besteuerung einer Einkunftsart in zwei Staaten, die im Ergebnis sonst oft zu einen negativen Einkunft führt, da sich bei Zusammenrechnung der Steuersätze beider Staaten ein Steuersatz >100% ergäbe.

Auch unilaterale Maßnahmen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung des Welteinkommens eines Steuerpflichtigen gibt es: So werden ausländische Einkünfte im Einkommensteuergesetz (§ 34c EStG) durch Steueranrechnung, Steuerpauschalierung und Steuererlaß begünstigt. Im Körperschaftsteuergesetz erfolgt gemäß § 26 KStG eine direkte oder indrekte Steueranrechnung. Auch im Gewerbesteuergesetz und im Erbschaftsteuer- und Schenkungssteuergesetz finden sich Regelungen zur Vermeiduung oder Verminderung der Doppelbesteuerung. Die Berücksichtigung von im Ausland realisierten Verlusten ist beschränkt.

Leider gibt es immer wieder auch sogenannte Kompetenzkonflikte, die durch unterschliedliche Definitionen eine Zuordnung einer Einkunftsquelle zu einer Einkunftsart erschweren.

 

 

Außensteuerrecht

Das Außensteuerbesetz enthält Regelungen zur Gewinnberichtigung bei internationalen Geschäftsbeziehungen, zur erweiterten beschränkten Steuerpflicht bei Wohnsitzwechel in ein Niedrigsteuerland, zur Besteuerung des Vermögenszuwachses aus wesentlichen Beteiligungen bei Wohnsitzwechel in das Ausland, zur Besteuerung von Einkünften aus Beteiligungen an ausländischen Zwischengesellschaften sowie von Zwischeneinkünften mit Kapitalanlagecharakter, zur Besteuerung inländischer Stifter und der Bezugsberechtigten ausländischer Familienstiftungen sowie zur erhöhrten Mitwirkungspflicht bei der Aufklärung von Auslandssachverhalten. 

Einzelheiten zu diesem kompexen Rechtsgebiet finden Sie auf den folgenden Seiten in Kürze.